
[1]Wer steckt hinter der Freiwilligen Feuerwehr Neuenkruge-Borbeck? 32 Einwohner aus Neuenkruge, Borbeck, Bokel, Heidkamperfeld und Westerholtsfelde bilden die aktive Abteilung. In ihr sind die verschiedensten Berufe vertreten - vom Akademiker zum Zimmermann, vom Auszubildenden, Landwirt, Schlosser, Maler, Schüler und Studenten bis zum Tischler. Die Wehr untersteht dem Ortsbrandmeister Gerriet Meyer. Der Dienst erfolgt ehrenamtlich, d. h. ohne irgendwelche finanziellen Leistungen an ihre Mitglieder und neben dem normalen Beruf, 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr.
Wir verfügen über ein Löschgruppenfahrzeug LF 20/16 Mercedes Atego 1328 mit Schlingmann-Aufbau [7], Baujahr 2007. Dort finden 9 Kameraden Platz. Dieses ist aufgrund großer Gewerbeansiedlung im Gewerbegebiet Westerholtsfelde nach dem Niedersachsischem Brandschutzgesetz nötig, da sich dort ein besonderer Gefahrenschwerpunkt gebildet hat. Übergangsweise wurde im Jahr 2002 ein ausgemustertes TLF 16-T, welches vorher bei der Feuerwehr Wiefelstede [8] stationiert war, bei uns in Dienst gestellt, welches nach der Indienststellung des LF 20/16 ausgemustert wurde.
Die Dienstabende finden montags um 20.00 Uhr jeweils in einem Zwei-Wochen-Rhytmus statt, immer in einer ungeraden Woche. Daneben übt die Leistungsgruppe jeden ersten Dienstfreien Montag im Monat, um 20.00 Uhr, auf dem neuen Sportplatz in Neuenkruge.
Der Löschbezirk reicht von Bokel über Mansholt, dem Mansholter Busch, durch das Richtmoor bis an die BAB 28 Anschlussstelle Neuenkruge, dem neuen Gewerbegebiet mit dem Edeka-Zentrallager, die alte B 75 entlang über Westerholtsfelde, den Wehnerfelder Weg, Kornweg bis Heidkamp. Dann weiter in Richtung Rastede auf der Borbecker Landstraße und schließlich wieder nach Bokel. In der Gemeinde [9] Wiefelstede [10] hat die Feuerwehr Neuenkruge-Borbeck den größten Löschbezirk.
Die Alarmierung erfolgt bei uns sowohl auf die klassische Art mit Sirene als auch die moderne Art mit digitalen Meldeempfängern (sogenannten "Piepern") der Serie HURRICANE von Swissphone. Bei einer Alarmierung laufen sowohl Sirene als auch die Meldeempfänger. (Weitere Einzelheiten auf der Seite ALARM [11]).


Seit langem bestehen freundschaftliche Kontakte zu den Feuerwehren Heroldsberg [12] in Bayern, Dreetz [13] in Mecklenburg-Vorpommern, Hopfgarten, Rohr im Kremstal [14] und der Feuerwehr Helgoland [15].
Die Freiwillige Feuerwehr einer Gemeinde [20] untergliedert sich in Ortsfeuerwehren. Die Ausstattung orientiert sich am örtlichen Gefahrenrisiko.
Man unterscheidet Ortsfeuerwehren:
Die Ortsfeuerwehr mit Grundausstattung verfügt über ein leichtes Feuerwehrfahrzeug für Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung in geringem Umfang.
Der Feuerwehrstützpunkt verfügt über mittelschwere Feuerwehrfahrzeuge für Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung mittlerem Umfangs.
Der Feuerwehrschwerpunkt verfügt über schwere Fahrzeuge für Brandbekämpfung, technische Hilfeleistung größerem Umfangs und Sonderfahrzeuge, zum Beispiel Drehleiter.
Die Ortsfeuerwehren mit Grundausstattung sind für den ersten Einsatz in ihrem Bereich zuständig. Sie werden je nach Schadenslage durch die Stütz- und Schwerpunktfeuerwehren unterstützt. Die flächendeckend bestehenden Ortsfeuerwehren sind aufgrund ihrer Ortskenntnisse und der kurzen Anfahrwege zur Sicherstellung einer schnellen, wirksamen Hilfe erforderlich.
In der Gemeinde [21] Wiefelstede [22] gibt es insgesamt sechs Ortsfeuerwehren:
Die Feuerwehr Wiefelstede [23] ist eine Schwerpunktwehr und Metjendorf [24] eine Stützpunktwehr, die anderen Feuerwehren mit Grundausstattung. Allerdings können die örtlichen Verhältnisse einen Einsatz größerer Fahrzeuge erforderlich machen, zum Beispiel große Gewerbegebiete oder Autobahnabschnitte. Dieses ist im Niedersächsischen Brandschutzgesetz genau geregelt. Aufgrund dieses Gesetzes und der örtlichen Gegebenheit ist es für die Einheit Neuenkruge-Borbeck erforderlich, ein Fahrzeug der 16er Klasse zu erhalten.
Die Ortschaften Neuenkruge [25] und Borbeck liegen nordwestlich der Stadt Oldenburg im Landkreis Ammerland. Im Löschbezirk leben in etwa 1.400 Einwohner.
Bis zur Nordsee fährt man ungefähr eine 1/2 Stunde und ist in Wilhelmshaven. Auch zu den Ostfriesischen Inseln wie Wangerooge braucht man nicht länger als eine Stunde.